Sinus pilonidalis

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SINUS PILONIDALIS (STEIßBEINFISTEL)

 

Was ist eine Sinus pilonidalis?

Es handelt sich um eine akut oder chronisch verlaufende Entzündung im Unterhautfettgewebe mit entzündlich bedingten Fistelbildungen, die fast immer im Bereich der Steißbeinregion, oberhalb der Gesässfalte auftritt. Es werden drei Formen unterschieden, die asymptomatische Form, die akut abszedierende Form und die chronisch-entzündliche Form.

 

Wie entsteht ein Sinus pilonidalis?

Die Pilonidalfistel entsteht durch das Eindringen von Haaren durch die Haut. In diesem Fall findet man in dem Fistelgang bzw. der Abszesshöhle büschelweise abgebrochene Haare.

 

Wie sind die Symptome?

Die asymptomatische Form verursacht wie der Name sagt keine Beschwerden, es können aber bei der Inspektion der Gesässregion Öffnungen der Haut festgestellt werden.

 

Bei der akut abszedierenden Form bestehen eine Schwellung, Rötung und Schmerzen in der betroffenen Region, ggf. auch Fieber. Nach Spontaneröffnung entleert sich Eiter.

 

Die chronisch-entzündliche Form bedingt vor allem eine immer wieder kehrende Sekretion serös-eitriger Flüssigkeit aus den Öffnungen des Pilonidalsinus.

 

Wie behandelt man einen Sinus pilonidalis?

Die Therapie ist abhängig von der Form. Die asymptomatische Form bedarf zunächst keiner Therapie. Bei der akut abszedierenden Form und der chronischen Form ist die Operation die Methode der Wahl. Der Abszess wird eröffnet und das gesamte infizierte umliegende Gewebe radikal bis in die Tiefe entfernt und die Wunde offen gelassen, damit sie langsam selbst verheilt. Möglich ist auch ein sofortiger Wundverschluß. Hierzu wird vorzugsweise ein OP-Vorgehen nach Karydakis verwendet.

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