Bauchwandbruch

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BAUCHWANDBRUCH & NARBENBRUCH

 

 

 

 

Bei der Narbenhernie bildet eine allschichtige Bauchwandnarbe durch ihren Mangel an Elastizität die Bruchpforte. Solche Narben sind nahezu ausschließlich Folgen früherer offener Bauchoperationen. Die sogenannte Oberbauchhernie (epigastrische Hernie) liegt im oberen Bereich des Bauches zwischen Brustbein und Bauchnabel. Bruchlücke und Ausstülpung können in diesem Fall sehr klein sein.

 

Was sind die Ursache für einen Narbenbruch?

Nach einer Bauchoperation wird die Bauchdecke mit ihren verschiedenen Muskel- und Bindegewebschichten mit Nähten verschlossen, die normalerweise eine feste Narbe bewirken sollen. In bis zu 10 % der Fälle kann es jedoch zu einem Auseinanderweichen der zunächst ausgeheilten Narbe kommen und durch die hierdurch entstandene Lücke kann sich Bauchinhalt wie Darm oder Fettgewebe aus dem Bauchraum hindurchdrängen.

Die Entstehung eines Narbenbruchs wird durch folgende Faktoren unterstützt : Alkohol- und Nikotinmissbrauch, akute oder chronische Atemwegserkrankungen, maschinelle Beatmung nach Bauchoperation, Bauchwasser, Bindegewebsschwäche, Darmverschluss, Eiweißmangel, Husten, Nierenfunktionsstörungen, Tumorleiden, Übergewicht, Wundinfekte, Zuckerkrankheit, wiederholte Bauchschnitte, fehlerhafte Wundverschlusstechnik.

 

Was sind die Ursache für einen Oberbauchbruch?

Wie auch beim Leistenbruch begünstigen ein paar Faktoren das Entstehen eines Oberbauchbruchs. Dazu gehören ein schwaches Bindegewebe, chronisches Husten bei Erkrankung der Lunge, chronische Verstopfung und entsprechend mühsamer Stuhlgang, Adipositas, Bauchwassersucht, Schwangerschaft oder das Heben schwerer Lasten, z.B. aus beruflichen Gründen.

 

Wie sieht die Bahandlung aus?

Da die Möglichkeit einer Einklemmung immer besteht, ist grundsätzlich eine Operation anzuraten. Dringlich notwendig wird eine Operation, wenn die Haut im Bereich des Narbenbruches dünner wird oder sich entzündet. Generell gilt wie für alle anderen Weichteilbrüche auch, dass ein derartiger Bauchnarbenbruch sich nicht zurückbilden kann, sondern im Laufe der Zeit größer wird, sodass eigentlich allen Patienten vordringlich aber jüngeren zur Operation geraten werden soll.

Bei kleinen Hernien (bis 3 cm) kann es sinnvoll sein, die Bruchränder direkt aneinander zu nähen und somit eine direkten Bruchlückenverschluss zu errecihen. Allerdings haben verschiedene Studien gezeigt, dass es gerade bei noch größeren Brüchen häufig in der Folge dann zu erneuten Brüchen kommt. Hier kann eine langfristige Stabilität nur durch Operationen erreicht werden, bei denen die Bruchlücke mit einem Kunststoffnetz überdeckt wird. Durch die Verwendung von Netzen konnte die Rückfallquote erheblich reduziert werden. Ob die Operation ambulant oder mit einem kurzen stationären Aufenthalt durchgeführt werden kann, hängt von der Größe des Bruchs, aber noch von einer Reihe weiterer Faktoren ab, die wir mit Ihnen direkt besprechen werden.

 

Nachbehandlung

Eine Mobilisation für Alltagstätigkeiten erfolgt sofort (An-, Auskleiden, Körperhygiene, Gehen, Spazieren) erfolgt sofort. Spätestens nach Abschluss der Wundheilung (ca. 10 – 14 Tage) ist eine Wiederaufnahme normaler körperlicher Aktivitäten wie Hausarbeit, leichte Gartenarbeit, Fahrrad- und Autofahren möglich. Mit schwerer körperlicher Arbeit kann fühestens 4 Wochen nach der Operation begonnen werden.

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